Die Leitung der CoV

Sascha Zierold

Vorsitzender
Oberstleutnant i. G. Sascha Zierold

Im Jahre 1972 in Wolfsburg geboren, bin ich in Gifhorn aufgewachsen. 1991 bin ich in Celle in die Streitkräfte eingetreten und wurde zum Panzeroffizier ausgebildet. Ich habe an der Bundeswehruniversität in München Staats- und Sozialwissenschaften studiert und war im Panzerbataillon 393 in Bad Salzungen bei Eisenach Zugführer und Kompaniechef. In diese Zeit fielen zwei halbjährige Einsätze bei SFOR in Bosnien-Herzegowina.

Nach der Chef-Zeit wurde ich im Stab der Jägerbrigade 37 in Frankenberg/ Sachsen bei Chemnitz eingesetzt. Nach der darauf folgenden Teilnahme an der zweijährigen Generalstabsausbildung in Hamburg diente ich als Planungsstabsoffizier im Heeresführungskommando in Koblenz.

Danach war ich im Personalamt der Bundeswehr als Personalführer tätig. Anschließend wurde ich als Referent in der Abteilung PSZ in der Personalführung im BMVg eingesetzt. Im September 2011 wurde ich Chef des Stabes der Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg/ Sachsen. In diese Verwendung fiel auch über den Jahreswechsel 2012/13 ein knapp siebenmonatiger Einsatz in Mazar-e Sharif in Afghanistan. 


Mit tiefer Dankbarkeit durfte ich bis Mai 2014 das Panzerbataillon 203 in Augustdorf als Kommandeur führen. Daran schloss sich eine Verwendung als Grundsatzreferent im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr an. 

Seit Juli 2015 diene als Referent im BMVg in Berlin. Ich bin unverändert Junggeselle und fühle mich – obwohl Niedersachse – an meinem neuen Wohnort Berlin sehr wohl.

Zur CoV kam ich vor etwa 20 Jahren. Seit über 15 Jahren bin ich für unseren Sternbrief verantwortlich. Ich bin sehr dankbar für die Jahre in der CoV, haben sie mich doch mit Menschen zusammengeführt, die mich im Glauben an Jesus Christus gestärkt haben. An ihnen durfte ich wachsen, weil Christus mir in unserer Gemeinschaft der CoV immer wieder begegnet ist.

Axel W. von Freymann

Stellvertreternder Vorsitzender
Oberstleutnant i.G. Axel Walther von Freymann

Am 15.10.1968 wurde ich in Fürstenau im Emsland geboren. Als Soldatenkind wuchs ich auf in Fürstenau, Hammelburg, Koblenz und Hannover. 1988 trat ich in das Panzeraufklärungsbataillon 3 in Lüneburg ein und war dann Zugführer in Ingolstadt bis zum Studium der Geschichtswissenschaften in Hamburg. Danach war ich wiederum als Zugführer eingesetzt, diesmal in Beelitz, um schließlich in Freyung im Bayerischen Wald Kompaniechef zu werden. Im Anschluss wurde ich Adjutant des Befehlshabers im Wehrbereich VI und Kommandeurs der 1. Gebirgsdivision in München.
Nach der Teilnahme an der Generalstabsausbildung in Hamburg war ich als Dezernent im Heeresamt in der Abteilung Heeresentwicklung als Konzeptionär eingesetzt. Danach wurde ich, ebenfalls als Konzeptionär, Referent im BMVg Fü S VI 2 „Konzeption der Bundeswehr-Transformation“. Anschließend diente ich als G1 OpStOffz im Heeresführungskommando in Koblenz und wurde danach Kommandeur des Aufklärungsbataillons 8 in Freyung. Im Anschluß wurde ich Dezernatsleiter im Personalamt der Bundeswehr in Köln und bin seit September 2012 Referent für Personalmanagement in der Leitung des BMVg im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin. 
Nach dem Studium habe ich meine Frau Franziska geheiratet. Seitdem wurden uns vier Kinder geschenkt, drei Söhne und eine Tochter. Wir leben derzeit in Remagen bei Bonn. Mein Leben als Christ ist vor allem durch meine Familie, die Zugehörigkeit zum Johanniterorden, die Militärseelsorge und dem Leben in den evangelischen Kirchengemeinde der jeweiligen Wohn- und Dienstorte geprägt. Im Heeresführungskommando hatte ich seinerzeit Sascha Zierold kennengelernt, der mich damals für die „Neuausrichtung der CoV“ gewonnen hat.

Rolf von Uslar

Sekretär
Oberstarzt Dr. Rolf von Uslar

Mit meiner Frau Julia und unseren Töchtern im Alter von fünfzehn und zwölf  Jahren leben wir seit 2006 in Bad Godesberg, wo ich - als Soldatenkind - vor 46 Jahren auch geboren wurde. In die Streitkräfte bin als Sanitätsoffizieranwärter 1988 eingetreten und diente nach dem Studium der Zahnheilkunde an der Universität Würzburg als Truppenzahnarzt in Erfurt, Schneeberg und Marienberg. Einer Dezernenten-Verwendung im Sanitätsamt der Bundeswehr schloss sich eine weitere kurative Tätigkeit beim Joint Forces Command North in Brunssum in den Niederlanden an. Anschließend war ich im Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingesetzt, um dann - gemeinsam mit Zierold und Ciliax - am 1. streitkräftegemeinsamen Generalstabslehrgang teilzunehmen. Der Verwendung als Dezernatsleiter und G3 Op im Sanitätsführungskommando folgte die Tätigkeit als Grundsatz-Referent für Organisation im Führungsstab des Sanitätsdienstes im BMVg. Eine wunderbare Zeit als Kommandeur des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ in Feldkirchen schloss sich an. Von 2013 an war ich  Referatsleiter für Konzeption, Weiterentwicklung, Doktrinen, Forschung, Prozessmanagement und Internationale Zusammenarbeit im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz.

Seit April 2016 bin ich nun Bereichsleiter Sanitätsdienst und Gesundheitswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.
Mein Weg zum Glauben war und ist geprägt durch die Erziehung in einem christlichen Elternhaus. Ich bin Mitglied in der Bayerischen Genossenschaft des Johanniterordens. Zur CoV kam ich bereits vor 13 Jahren - eher zufällig: Als Referent durfte ich unsere Gemeinschaft kennen lernen und bin spontan eingetreten. Ich freue mich über den Dienst in und für die CoV und bin - nicht zuletzt aufgrund der mannigfaltigen Ermutigungen - sehr hoffnungsvoll, dass ich mit anderen in dieser Gemeinschaft als bewusster Soldat und Offizier weiter zu Christus hin wachsen darf.

Norbert Rudolf Schindele

Oberstabsfeldwebel a.D.
Kassenwart

In Immenstadt im Allgäu erblickte ich am 1. Februar 1950 das Licht der Welt. Als Soldatenkind bin ich in Mittenwald, Kempten und Füssen aufgewachsen.

Am 1. April 1970 wurde ich zur Ausbildungskompanie 7/8 in Landshut einberufen. Danach folgten Stationierungen in Füssen, Kempten, Lindau und München in verschiedenen Verwendungen im Sanitätsdienst. Meine letzte Verwendung war in Bad Neuenahr-Ahrweiler als Sachgebietsleiter EVGSan (Einzelverbrauchsmaterial) beim LogZ BW in der Abteilung Wehrpharmazie.

Im Februar 2004 wurde ich aus der Bundeswehr entlassen.

Im Dezember 1972 habe ich meine Frau Ursula geheiratet. Es wurden uns zwei Kinder geschenkt. Einen Sohn und eine Tochter. Mit meiner Frau lebe ich in Remagen bei Bonn.

Zum Glauben habe ich durch einen guten Freund gefunden. Er war zur Münchner Zeit Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde. Bei vielen Hauskreisabenden wurde über die Kirche, den Glauben und Gott gesprochen.

Seit 1996 bin ich Mitglied bei der CoV und finde mich geborgen in dieser christlichen Gemeinschaft.