Die Leitung der CoV

Sascha Zierold

Vorsitzender
Oberst i. G. Sascha Zierold

Nachdem ich 1972 in Wolfsburg geboren wurde, wuchs ich in Gifhorn in Niedersachsen auf. Nach dem Abitur trat ich 1991 in Celle in die Streitkräfte ein und wurde dort zum Panzeroffizier ausgebildet. Ich habe an der Bundeswehruniversität in München Staats- und Sozialwissenschaften studiert und war im Panzerbataillon 393 in Bad Salzungen bei Eisenach Zugführer und Kompaniechef. In diese Zeit fielen zwei halbjährige Einsätze bei SFOR in Bosnien-Herzegowina.

Nach dieser Zeit wurde ich im Stab der Jägerbrigade 37 in Frankenberg/ Sachsen bei Chemnitz eingesetzt. Zwischen 2004 und 2006 durfte ich an der zweijährigen Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teilnehmen.

An diese Ausbildung schlossen sich Verwendungen als Generalstabsdienstoffizier im Heeresführungskommando, im Personalamt der Bundeswehr, in der Personalabteilung des BMVg, in der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ – in diese Zeit fiel auch ein knapp siebenmonatiger Einsatz in Mazar-e Sharif in Afghanistan –, im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr und im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr im BMVg an.

Mit tiefer Dankbarkeit durfte ich auch das Panzerbataillon 203 in Augustdorf als Kommandeur führen.

Aktuell darf ich als Abteilungsleiter G1 im Stab der Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf dienen. An meinem neuen Wohnort Marburg fühle ich mich sehr wohl.

Zur CoV kam ich vor etwa 25 Jahren. Ich bin sehr dankbar für die Jahre in dieser Gemeinschaft, haben sie mich doch mit Menschen zusammengeführt, die mich im Glauben an Jesus Christus gestärkt haben. An ihnen durfte ich wachsen, weil Christus mir in unserer Gemeinschaft der CoV immer wieder begegnet.

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Axel W. von Freymann

Stellvertreternder Vorsitzender
Oberstleutnant i.G. Axel Walther von Freymann

 

Am 15.10.1968 wurde ich in Fürstenau im Emsland geboren. Als Soldatenkind wuchs ich auf in Fürstenau, Hammelburg, Koblenz und Hannover. 1988 trat ich in das Panzeraufklärungsbataillon 3 in Lüneburg ein und war dann Zugführer in Ingolstadt bis zum Studium der Geschichtswissenschaften in Hamburg. Danach war ich wiederum als Zugführer eingesetzt, diesmal in Beelitz, um schließlich in Freyung im Bayerischen Wald Kompaniechef zu werden. Im Anschluss wurde ich Adjutant des Befehlshabers im Wehrbereich VI und Kommandeurs der 1. Gebirgsdivision in München.


Nach der Teilnahme an der Generalstabsausbildung in Hamburg war ich als Dezernent im Heeresamt in der Abteilung Heeresentwicklung als Konzeptionär eingesetzt. Danach wurde ich, ebenfalls als Konzeptionär, Referent im BMVg Fü S VI 2 „Konzeption der Bundeswehr-Transformation“.

Anschließend diente ich als G1 OpStOffz im Heeresführungskommando in Koblenz und wurde danach Kommandeur des Aufklärungsbataillons 8 in Freyung.

Im Anschluss wurde ich Dezernatsleiter im Personalamt der Bundeswehr in Köln und danach Referent für Personalmanagement in der Leitung des BMVg im Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr in Berlin und in der Abteilung Personal II 2 in Bonn. Seit 2016 bin ich G1 (Leiter der Personalabteilung) der 1. Panzerdivision in Oldenburg und wohne in Bremen.

Ich habe vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter. Zwei sind bereits erwachsen.

Mein Leben als Christ ist vor allem durch die Familie, die Zugehörigkeit zu den Johannitern, die Militärseelsorge und dem Leben in den evangelischen Kirchengemeinden der jeweiligen Wohn- und Dienstorte geprägt. Im Heeresführungskommando hatte ich seinerzeit Sascha Zierold kennengelernt, der mich damals für die „Neuausrichtung der CoV“ gewonnen hat.

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Rolf von Uslar

Sekretär
Oberstarzt Dr. Rolf von Uslar

Mit meiner Frau Julia und unseren Töchtern im Alter von fünfzehn und zwölf Jahren leben wir seit 2006 in Bad Godesberg, wo ich - als Soldatenkind - 1969 auch geboren wurde. In die Streitkräfte bin als Sanitätsoffizieranwärter 1988 eingetreten und diente nach dem Studium der Zahnheilkunde an der Universität Würzburg als Truppenzahnarzt in Erfurt, Schneeberg und Marienberg. Einer Dezernenten-Verwendung im Sanitätsamt der Bundeswehr schloss sich eine weitere kurative Tätigkeit beim Joint Forces Command North in Brunssum in den Niederlanden an.

Anschließend war ich im Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingesetzt, um dann - gemeinsam mit Zierold und Ciliax - am 1. streitkräftegemeinsamen Generalstabslehrgang teilzunehmen. Der Verwendung als Dezernatsleiter und G3 Op im Sanitätsführungskommando folgte die Tätigkeit als Grundsatz-Referent für Organisation im Führungsstab des Sanitätsdienstes im BMVg.

Eine wunderbare Zeit als Kommandeur des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“ in Feldkirchen schloss sich an.

Von 2013 an war ich Referatsleiter für Konzeption, Weiterentwicklung, Doktrinen, Forschung, Prozessmanagement und Internationale Zusammenarbeit im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz.

Nach einer kurzen Phase als Bereichsleiter Sanitätsdienst und Gesundheitswissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg bin ich nun Unterabteilungsleiter Organisation erneut im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr.

Mein Weg zum Glauben war und ist geprägt durch die Erziehung in einem christlichen Elternhaus. Ich bin Mitglied in der Bayerischen Genossenschaft des Johanniterordens. Zur CoV kam ich bereits vor 13 Jahren - eher zufällig: Als Referent durfte ich unsere Gemeinschaft kennen lernen und bin spontan eingetreten. Ich freue mich über den Dienst in und für die CoV und bin - nicht zuletzt aufgrund der mannigfaltigen Ermutigungen - sehr hoffnungsvoll, dass ich mit anderen in dieser Gemeinschaft als bewusster Soldat und Offizier weiter zu Christus hin wachsen darf.

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Norbert Rudolf Schindele

Oberstabsfeldwebel a.D.
Kassenwart

In Immenstadt im Allgäu erblickte ich am 1. Februar 1950 das Licht der Welt. Als Soldatenkind bin ich in Mittenwald, Kempten und Füssen aufgewachsen.

Am 1. April 1970 wurde ich zur Ausbildungskompanie 7/8 in Landshut einberufen. Danach folgten Stationierungen in Füssen, Kempten, Lindau und München in verschiedenen Verwendungen im Sanitätsdienst. Meine letzte Verwendung war in Bad Neuenahr-Ahrweiler als Sachgebietsleiter EVGSan (Einzelverbrauchsmaterial) beim LogZ BW in der Abteilung Wehrpharmazie.

Im Februar 2004 wurde ich aus der Bundeswehr entlassen.

Im Dezember 1972 habe ich meine Frau Ursula geheiratet. Es wurden uns zwei Kinder geschenkt. Einen Sohn und eine Tochter. Mit meiner Frau lebe ich in Remagen bei Bonn.

Zum Glauben habe ich durch einen guten Freund gefunden. Er war zur Münchner Zeit Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde. Bei vielen Hauskreisabenden wurde über die Kirche, den Glauben und Gott gesprochen.

Seit 1996 bin ich Mitglied bei der CoV und finde mich geborgen in dieser christlichen Gemeinschaft.

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