Herbstrüstzeit „Der Christ und seine Familie(n)”

Wir durften eine großartigen Rüstzeit am Reformationswochenende in Springiersbach erleben!
Aktive Soldaten und ihre Partner, von denen viele erstmals dabei waren, eine große Kinderschar und Ehemalige haben sich zu einer spürbar gesegneten, 75-köpfigen Gemeinschaft zusammengefunden.
Unter dem Thema "Der Christ und seine Familie(n)" beschäftigten wir uns unter der wiederum begeisternden Leitung "unseres" Militärpfarrers Friedemann Schmidt mit den Fragen: Was ist Familie? Was bedeutete Familie für Jesus? Was bedeutet Familie für unsere heutige Welt? Was bedeutet Familie für uns persönlich?
Margaret und Roger Hogan, die Initiatoren der OPERATION CENTURION, haben Ihr Leben in den Dienst Christi gestellt, in dem sie amerikanische, russische und deutsche Soldaten mit Bibeln in ihrer Sprache und mit einem Cover im jeweiligen Tarndruck der Uniform beschenken. Der Kontakt zu den Hogans kam zu Stande just in dem Moment, wo wir über die Attrativität eines Soldaten ansprechenden Covers diskutierten. Wir sind überzeugt, dass diese Begegnung nicht zufällig entstand. Die Teilnehmer der Rüstzeit erhielten mehr als 200 Bibeln, die gleich an die verschiedenen Standorte zur Verteilung mitgenommen wurde.
Außerdem haben wir noch uns ein eigenes Ziel für 2010 gesetzt: Wir wollen eine Bibel-Textsammlung erstellen, zu der alle Mitglieder diejenigen Textstellen beitragen sollen, die für sie von besonderer Bedeutung sind und die sie daher auch anderen zur bevorzugten Lektüre anempfehlen. Dabei sollte der jeweils persönliche Blick auf das Dasein als Christ und Soldat Beachtung finden. Diese Sammlung kann und soll unsere Gemeinschaft weiter fördern, indem wir uns gegenseitig auf die für uns wichtigen Bibelstellen hinweisen, uns dadurch öffnen aber auch dem anderen zuwenden. Vielleicht entsteht daraus einmal auch eine Textsammlung, mit der wir interessierte Soldaten gezielter für das Wort Gottes gewinnen können.
Dass in einer Familie die Generationen zusammenkommen, haben wir am Samstag wunderbar erlebt - nicht nur im Gebet, beim Singen, beim Essen - am nachmittag haben jung und alt miteinander gespielt! Die (Lebens-)Freude am Miteinander im Spiel - wie einfacher Dinge bedarf es doch nur, um heiter und dankbar zu sein! Traditionell nun schon die abendliche Fackelwanderung - mit Kinderpunsch zum Aufwärmen, für die Erwachsenen auch mit "Schuss".
Der Sonntag stand im Zeichen des Gottesdienstes - unseres eigenen Gottesdienstes. Die Kinder bereiteten den Altar aus dem "Feldkultkoffer" vor und umrahmten auch noch musikalisch den Gottesdienst. Eine sehr intensive Predigt und ein Abendmahl, das die Nähe unseres Herrn, aber auch eine Vertrautheit untereinander überdeutlich machte, ließen uns spüren, dass diese CoV eine Familie sein kann.
Dieses Wochenende hat uns großes Vertrauen für die Zukunft unserer Cornelius-Vereinigung als lebendige Gemeinschaft von Christen in der Bundeswehr gegeben. Für jeden einzelnen Teilnehmer, für die Gemeinschaft an diesem Wochenende, für die spürbare Verbundenheit zu denen, die uns nicht persönlich, aber im Gebet begleitet haben und für Gottes Nähe und Führung sind wir sehr, sehr dankbar.